Zu spät aufgerappelt – Profis


Mainz/Berlin – Es waren wieder diese leeren Augen, diesen hängenden Köpfe, mit denen die Herthaner vom Platz stapften. Es war dieses Auswärts-“Wieder”, das die Berliner auch am Samstagnachmittag mit dem 0:1 in Mainz erlebten. Zum achten Mal in Folge konnten die Blau-Weißen aus der Fremde keine Punkte mitnehmen.

Keine Ausrede

Es war eine verdiente Niederlage, da waren sich die Berliner einig, die nahmen sie an. Vor allem in der ersten Hälfte ließen sie gegen kämpferische und intensiv spielende Mainzer das vermissen, wovon sie noch am vergangenen Wochenende beim 2:0-Heimsieg gegen Augsburg so viel zeigten: Souveränität. Dass es an den weiteren verletzungsbedingten Ausfällen von Valentin Stocker und Niklas Stark sowie dem gelbgesperrten Vladimir Darida gelegen haben könnte, wollte niemand hören. Denn in Maximilian Mittelstädt, Allan Souza und Genki Haraguchi gab es die Vertretung. “Dass wir ersatzgeschwächt gespielt haben, ist keine Ausrede”, machte Vedad Ibisevic deutlich. “Wir waren in der ersten Halbzeit nicht aggressiv genug, haben uns zu weit nach hinten drängen lassen. Wir haben die Mainzer nicht in den Griff bekommen”, so der Kapitän weiter.

Zum schlimmsten Zeitpunkt

Zu bemerken war das Fehlen der Leistungsträger dennoch. Vor allem nach Balleroberungen in der Vorwärtsbewegung. Während die abstiegsgefährdeten Mainzer viel investierten, rannten und Druck auf das Berliner Tor machten, verteidigte Hertha, stabil wie gewohnt, und rannte hinterher. “Wir konnten uns gar nicht befreien. Da hätten auch drei, vier Eigentore fallen können, denn so tief kann man nicht verteidigen”, gab sich Pál Dárdai kritisch.

Eines dieser benannten Eigentore fiel tatsächlich. John Anthony Brooks war der Pechvogel, der Danny Latzas zentralen Schuss so abfälschte, dass sein Keeper Rune Almenning Jarstein keine Chance mehr hatte und das “zum schlimmsten Zeitpunkt”, wie der eingewechselte Sami Allagui meinte – nämlich kurz vor Pausenpfiff.

Gesehen..









Rubrik
15.04.2017
FSV Mainz 05 – Hertha BSC

Nicht ausreichend

Erst in der zweiten Hälfte kamen die Blau-Weißen ins Spiel, erst dann fand ein Spiel nach vorn statt. “Wir brauchen normalerweise so zehn bis 15 Minuten, um ins Spiel zu kommen. Diesmal waren es 45”, bilanzierte Ibisevic. Viel war es dennoch nicht, was die Herthaner wirklich gefährlich machte. Salomon Kalou (49.) und der eingewechslte Alexander Esswein mit einem sehenswerten Schuss (75.) kamen zu Abschlüssen, die aber ungenutzt blieben. “Es waren zwei, drei Kombinationen die gut ausgesehen haben, aber das reicht nicht”, so Dárdai. “Wir haben uns trotzdem nochmal aufgerappelt, aber haben es nicht hinbekommen”, sieht es Allagui ähnlich. Die Nullfünfer hatten auf der anderen Seite ihre Gelegenheiten, verpassten es aber, zu erhöhen.

So bleibt es dieses “Wieder”, das die Herthaner mit nach Berlin nehmen. Bei der Verarbeitung der Niederlage soll etwas Abstand helfen “Die Jungs müssen ihre Köpfe frei bekommen, deshalb gibt es Ostern frei”, so Dárdai. Am Dienstagnachmittag (18.04.17) geht dann die Vorbereitung auf das Spiel gegen den VfL Wolfsburg los. Das steigt zu Hause am Samstag (22.04.17). Ziel ist dann, so ein “Wieder” zu erkämpfen, wieder einen Heimsieg.

(lb/City-Press)



Hertha BSC

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