‘Ich bin heiß auf ein Tor!’ – Profis


Berlin – Während so mancher Herthaner auf Länderspielreise war, ackerten die anderen in Berlin. Sami Allagui war einer davon, einer, der diese Zeit nutzte, um auf sich aufmerksam zu machen. Beim internen Testspiel lief er zu Höchstform auf und traf gleich doppelt. “Sami hatte einen hervorragenden Tag. Es war eine Augenweide, ihm zuzuschauen”, hieß es hinterher von Pál Dárdai. Vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Freitag (31.03.17) sprach herthabsc.de mit Sami Allagui über das Verhältnis der Berliner Stürmer, Verletzungen und das anstehende Heimspiel gegen die TSG.

herthabsc.de: Sami, nach deinem Doppelpack im Testspiel vergangenen Woche hat Pál Dárdai dich sehr gelobt. Einige Herthaner sind verletzt, wärst du für einen Einsatz bereit?
Sami Allagui: Ich bin auf jeden Fall bereit und hoffe, dass ich zum Einsatz komme. Ich will der Mannschaft helfen, wo ich nur kann. Ich bin heiß darauf, im Olympiastadion zu spielen und vor allem darauf, mal wieder ein Tor zu machen.

herthabsc.de: Du kennst dich mit Verletzungen ja aus, konntest selbst lange Zeit nicht spielen. Inwiefern unterstützt du die verletzten Spieler?
Allagui: Man hält natürlich zusammen in dieser Zeit. Aber man ist vor allem auf sich gestellt. Ich weiß, dass man sich in einer solchen Zeit am liebsten verbuddeln will und sich aufs Trainieren und Wieder-Fit-Werden konzentriert. Für mich war die Verletzung damals Neuland und eine sehr harte Zeit. Wenn man eine schwere Verletzung hatte, lernt man jeden Tag auf dem Platz umso mehr zu schätzen. Dadurch kann ich mich in die Verletzten gut hineinversetzen.

herthabsc.de: Du warst zeitgleich mit Julian Schieber verletzt, ihr wart auch zusammen in der Reha. Jetzt fällt er wieder verletzt aus…
Allagui: Damals haben wir uns tagtäglich ausgetauscht, wie es bei uns läuft. Die Zeit vergeht viel schneller und macht viel mehr Spaß, wenn man zusammen trainiert. So etwas schweißt zusammen. Ich sehe Julian auch privat. Ich denke, er ist so stark, dass er bald wieder zurückkehrt.

GESAGT…

“Wir müssen das weiterzuführen, was wir sonst zu Hause abliefern: wieder so abgezockt und gierig sein.”

Sami Allagui

herthabsc.de: Generell hat man das Gefühl, dass ihr Stürmer euch besonders gut versteht, obwohl du mit Vedad Ibisevic und Salomon Kalou zwei Stürmer vor dir hast. Wie gehst du mit dieser Situation um?
Allagui: Die Stimmung unter uns ist sehr gut, wir verstehen uns auch privat super. Mit Salomon und Vedad spreche ich viel Französisch. Wir ergänzen uns vorzüglich, haben alle viel erlebt und gehören mittlerweile zu den Älteren. Die Jungs haben das in den vergangenen zwei Jahren sehr gut gemacht, ich will jetzt auch dazukommen.

herthabsc.de: Wenn du weißt, dass du spielst oder dass deine Einsatzchancen steigen, gehst du dann mit einer anderen Motivation in die Partie?
Allagui: Es ist immer ein anderes Gefühl, wenn du weißt, dass du spielen wirst. Wichtig ist, dass man da einen kühlen Kopf bewahrt. Früher mit 21 wäre ich vielleicht reingekommen und wollte alle Bäume ausreißen. Heute konzentriere ich mich auf die Aufgaben, die mir der Trainer stellt. Ich versuche, für gefährliche Situationen vorne zu kämpfen und so der Mannschaft zu helfen.

herthabsc.de: Ihr wart nach der Länderspielpause erst am Mittwoch vollzählig im Training. Wie bereitet man sich in einer so kurzen Woche auf ein Duell vor?
Allagui: Für die Spieler, die erst spät wiederkommen und lange Wege haben – wie Genki Haraguchi – ist es schwerer als für uns, die in Berlin geblieben sind. Solche Wege sind eine Doppelbelastung, die hatte ich auch oft auf Afrika-Reisen. So etwas ist schon nicht ohne. Man muss dann schnell regenerieren. Da zählt aber nicht eine Einheit mehr oder weniger, sondern, dass wir am Freitag alle bei 100 Prozent sind. Da wir ein Heimspiel haben, müssen wir nicht reisen – das ist auch ein Vorteil. Den müssen wir ausnutzen!

herthabsc.de: Mit Hoffenheim kommt der Tabellenvierte ins Olympiastadion. Was erwartest du von der Partie am Freitag (31.03.17)?
Allagui: Hoffenheim ist spielerisch eines der stärksten Teams in der Liga. Sie spielen wirklich einen guten Ball. Aber wir haben unsere Stärken. Das wird ein enges Spiel, bei dem es auf Details ankommen wird. Wir müssen versuchen, das weiterzuführen, was wir sonst zu Hause abliefern: wieder so abgezockt und gierig sein.

(lb/City-Press)



Hertha BSC

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