Berliner Jungs OFC - Der Zwischenruf - Hertha BSC

Der Zwischenruf: Es macht wieder Spaß

Hallo Freunde,

das erste Saisondrittel ist Geschichte und die gute alte Dame von der Spree rangiert, auch dank der nun anstehenden Länderspielpause, für ganze zwei Wochen auf dem 4. Platz der Tabelle, welcher in der Endabrechnung sogar für die Teilnahme an der Champions League berechtigen würde. Sind wir mal ganz ehrlich, welcher rational denkende Menschen hätte vor dieser Saison, mit der letzten Runde im Gedächtnis, mit einem solchen Zwischenstand gerechnet?

OK, bleiben wir auf dem Teppich, wir werden vermutlich dort nicht am Ende der Saison stehen. Und ich bleibe auch bei meiner mehrfach geäußerten Aussage, eine Teilnahme am Internationalen Geschäft käme gut und gerne 2-3 Jahre zu früh. Ich präferiere weiterhin den langsamen, kontinuierlichen Aufbau der Mannschaft. Wie schlecht einem Verein der zu schnell einkehrende Erfolg tun kann, zeigen die Beispiele aus Freiburg (nach der EL-Teilnahme ging es schnell bergab bis in die 2. Liga) und Augsburg, die dieses Jahr, bis jetzt, keinen Fuß in der Bundesliga auf den Boden bekommen.

Trotzdem bin ich von der Entwicklung mehr als begeistert. Nicht nur dass man punktetechnisch in Regionen weilt, mit denen nicht zu rechnen war, auch spielerisch ist man Minimum eine Klasse besser als noch im Vorjahr. Und diese Entwicklung ist in meinen Augen 2 Faktoren geschuldet.

In erster Linie vor allem dem Trainer-Team. Mit Dardai hat man einen Menschen im Ruder, der nicht nur den Fußball kennt, sondern den ganzen Verein Hertha BSC lebt. Er schafft es in jeder Einheit mit dem Team dem selbigen klar zu machen, dass es hier nicht um Einzelschicksale geht, sondern um den Verein. Er ist sozusagen das Herz des Erfolgs. Und dann ist da ja noch das Gehirn Rainer Widmayer. Da, wo es Dardai auf Grund von fehlender Erfahrung noch mangelt, da kommt Taktik-Genie Widmayer ins Spiel. Denn auch hier sieht man eine klare Verbesserung der Mannschaft zum vergangenen Jahr. Bestand die Taktik damals noch vor allem darin kein Tor zu bekommen und durch eventuelle Konter eine Bude zu erzielen, sieht man in dieser Saison ein klares taktischen Konzept, welches sogar in Phasen wirklich schön anzusehen ist.

Der 2. wichtige Pfeiler für die aktuelle Situation ist Michael Preetz. Ja, ich bin ein großer Kritiker vom Langen, auch bis heute. Mir fehlt der Glaube daran, dass er in der nächsten Krisensituation rationaler und sicherer zu Werke gehen wird, als in der Vergangenheit, wo er alles andere als souverän gewirkt hat. Doch aktuell gibt er ein gutes Bild ab. Das fing in der Sommerpause an, wo er, zusammen mit dem Trainer-Team, die Mannschaft mit genau den Spielern verstärkt hat, die man gebraucht hat (auch wenn ich mir immer noch einen starken, echten 10er wünschen würde). Und setzte sich, auch unter dem Eindruck der vergangen Wochen, im Laufe der Saison fort. Ich nehme hier gern seinen Auftritt im Doppelpass als Beispiel, wo er eloquent, selbstsicher, ja fast humoristisch aufgetreten ist. Genau so wünscht man sich den starken Mann im Verein. Leider, und damit schließt sich der Kreis, ist das aktuell in meinen Augen einfach der guten Lage geschuldet, ob er endlich ein würdiger Bundesliga-Manager ist wird man sich erst im Umgang mit der nächsten Kriese zeigen (und diese wird irgendwann kommen, auch wenn man sie sich nicht wünscht, so blauäugig sollte man nicht sein).

Doch wollen wir aktuell nicht von einer (hoffentlich) fernen Zukunft reden sonder freuen uns einfach über den tollen Ist-Zustand. Das Hertha noch lange kein Spitzenteam ist und vermutlich nicht bis zum Ende der Spielzeit da oben stehen wird zeigen vor allem die Ergebnisse gegen genau die Teams, die man an der Spitze der Tabelle erwarten konnte. Denn hier konnte man, auch wenn man teilweise starke Spiele abgeliefert hat, in keinem Spiel punkten. Was aber halt Hoffnung auf eine sorgenfreie Saison macht ist der Umstand, dass man ansonsten in jedem Spiel gepunktet hat und vor allem in den Spielen, in denen man es erwarten konnte, als Sieger vom Platz gegangen ist. Auch das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Sicherlich erinnern sich viele an Partien, in denen Hertha regelmäßig den Aufbaugegner für kriselnde Teams gegeben hat.

Die 5 noch ausstehenden Spiele bis zur Winterpause werden wohl die Weichen für die Rückrunde stellen. Mit Ligaprimus Bayern und Leverkusen warten noch zwei Team, die man aktuell, reinweg von der Kaderanalyse, wohl als zu stark einschätzen muss. Vor allen anderen Gegnern (Hoffenheim, Darmstadt und Mainz) muss man sich, nach dem bisherigen Saisonverlauf, sicherlich nicht verstecken. Und wenn man am Ende mit über 25 Punkten in den Urlaub geht, dann muss sich der Verein, ob man es nun als zu früh ansieht oder nicht, mit mehr als nur dem Klassenerhalt beschäftigen.

In diesem Sinne, aktuell macht es einfach nur Spaß
Euer René ‚Mueggi‘ Jünemann
2. Vorsitzender Berliner Jungs OFC

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