Das Spiel ist aus, aus, aus…: FSV Frankfurt : Hertha BSC (DFB Pokal)

Was für ein dreckiger Sieg. Kommt euch bekannt vor? Ja! Aber nein, ich schreibe jetzt nicht schon wieder über das Spiel der Hertha in Ingolstadt am vergangenen Wochenende. Nein, diesmal ist die Rede vom 2:1 Sieg gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt in der 2. Runde des DFB Pokals. Aber anders als noch vor 3 Tagen war diese Sieg diesmal zumindest nicht unverdient.

Coach Dardai hatte die Mannschaft, im Vergleich zum Auftritt in der Liga auf 2 Positionen umgestellt. Für Baumjohan und Stocker kamen der in der Liga gesperrte Ibisevic und Jens Hegeler in die Startaufstellung. Und obwohl man mit einer Doppelspitze angetreten ist, tat man sich gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Frankfurter im Grunde über 120 Minuten verdammt schwer. Doch der Reihe nach.

Hertha war im Laufe der ersten Halbzeit sicherlich die Mannschaft mit der reiferen Spielanlage, aber bis auf wenige Ausnahmen konnte man kaum wirkliche Chancen kreieren. Die Frankfurter auf der anderen Seite versuchten vor allem über den Kampf ins Spiel kommen, hatten jedoch, bis auf eine Szene direkt vor der Pause, wo man den Ball nur knapp neben das Gehäuse von Rune Jarstein gesetzt hatte, auch keine Durchschlagskraft vor dem Tor. Folgerichtig ging eine ereignislose erste Halbzeit torlos zu Ende.

Die zweite Halbzeit sollte dann mit einem Paukenschlag beginnen. Zuerst versuchten es die Gastgeber mit einem Heber aus rund 45 Metern über den etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Jarstein, welchen dieser nur zur Ecke noch klären konnte. Die anschließende Ecke sollte dann, über Umwege, zum 1:0 (47. Minute) für den Außenseiter führen. Dass Torschütze Golley dabei wohl knapp im Abseits stand ist erwähnenswert, aber wie sagt man so schön, Abseits ist, wenn der Schiri pfeift.

Erst jetzt schien der Schalter bei der Hertha von *gähn* auf Wettkampf umgestellt worden zu sein. Denn auf einmal konnte man mehr Druck aufbauen. Und folgerichtig sollte es nur 9 Minuten nach dem Rückstand zum Ausgleich kommen. Kurze Ecke auf Weiser, der mit der Flanke in den Strafraum, wo Salomon Kalou vollkommen freistehend einköpfen konnte.

In der Folge war Hertha das bessere Team ohne jedoch zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Auch der eingewechselte Cigerci, der durchaus mehr Schwung brachte als Jens Hegeler zuvor, konnte keine effektiven Szenen bewirken. Und so konnte es nur mit einem 1:1 in die Verlängerung gehen.

In der 99. Minute sollte dann das Tor zur 3. Runde ganz weit aufgestoßen werden. Denn Ex-Herthaner Fanol Perdedaj brachte durch einen Kontakt Kalou im Strafraum der Gastgeber zu Fall und es gab folgerichtig Elfmeter. Auch wenn man gern sagt, der Gefoulte soll nicht selber schießen, so verwandelte der Ivorer doch sicher und routiniert den Strafstoß zur 2:1 Führung.

In den noch verbleibenden rund 20 Minuten versuchten die Gastgeber dann noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren und kamen noch zu dem ein oder anderen Abschluss, konnten dabei aber nur noch einmal bei einem flatternden Fernschuss, den Jarstein zur Ecke klärte, wirkliche Gefahr ausstrahlen.

Der Sieg war am Ende gegen die stark kämpfenden Hessen sicherlich nicht unverdient, schön ist aber anders. In der Liga muss man sich nun wieder steigern, möchte man gegen das Team der Stunde aus Gladbach etwas Zählbares in Berlin behalten. Im Pokal hat man nun, das erste Mal seit 4 Jahren wieder die 3. Runde erreicht. Und in den letzten Jahren hätte man ein Spiel wie heute wohl auch verloren. Also war am Ende nicht alles schlecht. Der nächste Gegner im Pokal wird dann am Sonntag bei einem bekannten Pay-TV Sender ermittelt, wir werden berichten.

In diesem Sinne, Pokalfinale…Pokalfinale..Wir träumen jedes Jahr vom Pokalfinale
Euer René ‚Mueggi‘ Jünemann
2. Vorsitzender Berliner Jungs OFC

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