Gedanken eines Berliner Jungen 16: Quo Vadis Hertha?

31 Spieltage gespielt, 28 Punkte, Platz 17. Das sind die ernüchternden Fakten mit denen die alte Dame von der Spree in die letzten 3 noch ausstehenden Spieltage geht. Die Aussicht auf eine direkte Rettung ist nach den Siegen vom HSV und Augsburg am vergangenen Wochenende stark gesunken. Bei noch 9 zu vergebenen Punkten beträgt der Rückstand auf diese beiden Teams 5 bzw. 6 Punkte. Bleibt also nur der Blick auf den Relegationsplatz 16, auf dem aktuell der 1. FC Köln mit einem Punkte Vorsprung, aber einem deutlich schlechteren Torverhältnis thront.

Wo soll es also hingehen Hertha. Es folgen nun noch die Spiele gegen den quasi sicheren Absteiger aus Kaiserslautern, den Erbfeind Gelsenkirchen und zu letzt das Duell mit dem Ex-Coach Markus Babbel und seinem Team Hoffenheim.

Gerade im Fernduell mit dem Domstadt-Team sind die Voraussetzungen gar nicht so schlecht, haben die Kölner mit Stuttgart (H), Freiburg (A) und den Bayern (H) ein verhältnismäßig schwierigeres Program vor der Brust. Doch was haben in dieser Saison schon Verhältnismäßigkeiten zu sagen.

Es ist klar, es wird wohl bis zum letzten Spieltag ein Tanz auf der Rasierklinge bleiben, gerade jetzt gegen Lautern, die sich sicherlich mit Anstand aus der Bundesliga verabschieden wollen, wird es das richtungsweisende Spiel geben. Verlässt man nach diesem Spiel den Platz nicht als Sieger mit 3 Punkten in der Tasche, dann sehe ich schwarz, denn selbst mit einem Punkt, auch wenn der FC verliert, ist es nur schwerlich zu leben.

Hoffnung kann einem sicherlich die 2. Hälfte aus dem letzten Spiel gegen Leverkusen geben. Hätte das Team einmal über einen längeren Zeitraum diesen Einsatz und diese Leidenschaft auf den Platz gebracht, dann wäre unsere Ausgangssituation vermutlich etwas günstiger. Jedoch gab es in der Vergangenheit, nach solch engagierten Einsätzen, regelmäßige Leistungseinbrüche, was die Hoffnung wieder ein wenig relativiert.

Ich möchte mich nun nicht als Schwarzmaler hinstellen und die Flinte ins Korn werfen, jedoch hat mich die Erfahrungen der letzten Jahre eins gelehrt, bei der Hertha sollte man mit seinen  Hoffnungen und Wünschen immer vorsichtig sein und lieber am Ende mit dem schlimmsten rechnen und positiv überrascht werden, als aus allen Wolken zu fallen.

Am Samstag um ca. 17:20 Uhr werden wir vermutlich alle schlauer sein, denn dann weiß man wahrscheinlich wo die Reise der alten Dame hingehen wird.

In diesem Sinne

Mueggi
OFC Berliner Jungs

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