Gedanken eines Berliner Jungen 13: Sabbel Babbel ist wieder da

Nach den ganzen Vorkommnissen rund um die vorzeitige Trennung von unserem Ex-Trainer ist es um selbigen ruhig geworden. Doch nun meldet sich Markus Babbel mit einer Serie von Interviews für verschiedene Zeitungen zurück. Und was man zu lesen bekommt, lässt einen zumindest stutzig werden. Vor allem dann, wenn man als Verein real darüber nachdenkt ihn über kurz oder lang zu verpflichten.

Er berichtet in den Interviews davon, wie schwer ihm doch der ganze Trubel in der Stadt und um den Verein gefallen ist. Wie belastend das ganze für ihn war. Man bekommt bei diesen Worten den Eindruck, als wäre er genau diesem Druck, der nun einmal im Trainergeschäft herrscht, nicht gewachsen.

Bei seiner ersten Station in Stuttgart hatte er vielleicht noch das Glück, dass man im Ländle mit vielen Themen eher ruhig umgeht. Man überlege sich nur, das Theater um seine Trainer-Ausbildung damals, hätte er in Berlin gehabt. Aber was das betrifft sind die Schwaben sicherlich anders als viele andere Regionen in Deutschland.

Markus Babbel wurde in der Vergangenheit immer wieder mit Teams wie Bayern oder Schalke in Verbindung gebracht, redet selbst von Liverpool. Doch die Frage muss erlaubt sein, wie soll das funktionieren, wenn es ihm in Berlin schon alles zu viel war? Bei den Münchnern herrscht neben der massiven Medienpräsenz, die vermutlich noch höher als in Berlin ist, auch ein ungleich höherer Erfolgsdruck. In Gelsenkirchen müsste er erst einmal damit klar kommen, dass er als alter Bayer bei den Fans erst einmal einen schweren Stand hätte. Und auch in Liverpool wäre es einem massiven Erfolgsdruck ausgesetzt.

Demnach sind seine Worte nur umso unverständlicher. In Berlin gibt es sicherlich Druck, von den Fans, von den Medien, von der Stadt. Aber man mochte ihn und ließ ihn in Ruhe arbeiten. Diesen Vorschuss wird er bei einem vermeidlichen Top-Club nicht bekommen. Nicht von den Medien, den Fans oder den Regionen. Und wem Berlin schon zu viel ist, der sollte überlegen ob das Trainergeschäft die richtige Berufung ist.

Als Spieler hielt er sich oft im Hintergrund, war eher introvertiert und fiel nie durch Skandale auf. Als Trainer steht er nun aber dauerhaft im Mittelpunkt. Egal wie es läuft. Und da spielen Vertragsdinge noch nicht einmal eine Rolle. Vielleicht ist der nachdenkliche Markus Babbel dem Geschäft einfach nicht gewachsen und kann mit dem Druck auf Dauer nicht umgehen.

Oder sollte sich am Ende rausstellen, dass Babbel wieder sabbelt. Und das ganze nun einfach von ihm vorgeschoben wird, um nach Außen seine Entscheidungen vertreten zu können.

So oder so, mit diesen Interviews hat sich Markus Babbel keinen Gefallen getan. Entweder er gibt mehr oder weniger zu mit dem Druck in dem Geschäft nur schwer klar zu kommen oder er schiebt erneut eine sehr schwache Ausrede vor um sein Ausscheiden in Berlin begründen zu wollen. Beides Dinge die ihn nicht gerade attraktiv für andere Vereine machen wird.

In diesem Sinne

Mueggi
OFC Berliner Jungs

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